Mentoring

Jede Woche treffen wir uns zu einem halbstündigen Mentoring.

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Der Ablauf

1
Dankbarkeit

Was hast du erlebt?
Für was bist du dankbar?
Für wen bist du dankbar?
→ Kannst du diese Dankbarkeit ausdrücken?

2
Herausforderungen

Wo bist du aktuell dran?
Wo bist du herausgefordert?
→ Was willst du selber anpacken?
→ Wer könnte dich unterstützen aus deinem oder meinem Netzwerk?
→ Was möchtest du mit mir vertieft anschauen?

3
Inspiration

Wer hat dich seit dem letztem Mal inspiriert?
Wo könntest du in der nächsten Zeit dabei sein und lernen? → Zugang zu Netzwerk
Auch der Mentor kann inspirierende Elemente hinein bringen (Geschichte, Text, Gedicht, Musik, Kunst, etc.). Beide sagen, was es bei ihnen auslöst.

4
Sichtbarkeit

Was von deinem Weg hast du seit dem letzten Mal für dich und für andere sichtbar gemacht (Text/Bild/Audio/Video)?
Was möchtest du als nächstes lernen und sichtbar machen?

5
Weitergeben

Was konntest du in der letzten Zeit weitergeben?
Was möchtest du als nächstes anwenden oder weitergeben (Gelerntes, Dinge aus dem Mentoring oder ganz praktische Hilfe an andere)?

Abschluss und optionale Verlängerung

Über Notizen schauen und zusammenfassen.
Gibt es etwas, das du noch vertiefter anschauen möchtest?
→ Entweder jetzt Zeit anhängen oder zusätzliches Treffen abmachen
→ Nächsten Mentoring-Termin abmachen

Hinweise

  • Die Mentor*innen sind selbst auch Colearner und deshalb auch in einem Mentoring (kann auch dialogisch, d.h. gegenseitiges Mentoring sein). Sie leben lebenslanges Lernen vor.
  • Das Mentoring findet wöchentlich statt und dauert 30 Minuten. Es ist wichtig, das Mentoring kurz zu halten! Es kann auch mal per Telefon stattfinden. Um Themen vertieft anzuschauen, kann verlängert oder an einem anderen Tag abgemacht werden.
  • Dankbarkeit und Herausforderungen: Das Ziel ist, dass der Mentee persönlich vorwärts kommt, dass seine Beziehungen zu sich und zu seinem Umfeld gestärkt werden.
  • Inspiration: Jede Woche soll man andere bei der Arbeit und im Leben begleiten (Lernen durch Beobachten). Der Mentor oder die Mentorin schafft Zugang zu einem erweiterten Netzwerk, damit die Colearner von vielen Personen in der Gesellschaft lernen können.
  • Sichtbarkeit: Es wird ein privates Portfolio angelegt mit dem, was man beobachtet, entdeckt oder lernt. Aus diesem Schatz soll jede Woche etwas für andere sichtbar gemacht werden.
  • Weitergeben: Das Gelernte soll angewendet und an andere weitergegeben werden.
  • Das Mentoring wird beendet, wenn wiederholt nichts sichtbar gemacht oder weitergegeben wird.
  • Es kann sinnvoll sein, auch mal zu einem anderen Mentor zu wechseln.
  • Das Mentoring wird finanziell nicht entschädigt. Ein Mentor erwartet, dass er auf verschiedenen Wegen auch empfängt. Auf die Balance von Geben und Empfangen achten!

Hier kann der Mentoringablauf heruntergeladen (und kommentiert) werden.

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Dieses Mentoringkonzept darf und soll weiterverwendet werden. Es müssen lediglich die Autoren genannt (Attribution) und Weiterentwicklungen unter gleichen Bedingungen mit anderen geteilt werden (Share Alike). Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 | Autoren: www.colearning.org

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